Ein nobler Weißwein, der höchstes internationales Qualitätsniveau
erreichen kann. Für eine gute Rieslingqualität ist unbedingt eine
Vollreife der Beeren, genügend Herbstsonne und dadurch eine späte
Traubenlese notwendig. Erst dadurch wird der notwendige Zuckergehalt
erreicht. Erst dieser Zuckergehalt der Beeren erbringt in Verbindung
mit der charakteristischen Säure die wunderbare Harmonie der
Rieslingweine. Ein guter Riesling überrascht immer wieder durch ein
unvergleichliches Duftspiel, durch ein nahezu perfektes Gleichgewicht
zwischen Säure, Süße, Körper und Eleganz und durch einen
würzig-subtilen Abgang. Seinen schönsten Ausdruck findet er in der
Qualitätstufe Kabinettwein.
Farbe: grünlich-gelb; mit zunehmenden Alter und in höheren Qualitätsstufen wechselt die Farbe in einem schimmrigen Goldton über
Bukett:
edles, ausgesprochen traubiges Fruchtbukett, das sich wenigstens zwei
Jahre nach der Flaschenfüllung noch stärker ausgeprägt. Bei längerer
Flaschenlagerung erhält der Riesling ein ganz charakteristisches Aroma.
Geschmack:
edel, fruchtig, rassig, mit einem mittleren Alkohol- und Extraktgehalt.
Wie vielleicht bei keiner anderen Weinsorte wird sein Geschmack durch
den Gehalt an Säure und Süße, beeinflußt, durch seine Harmonie, Rasse,
Frische und Finesse bestimmt. er ist immer stark säurebetont (7-9%
Säure). In schlechten Weinjahren und aus nicht geeigneten Lagen
schmeckt der Riesling oft unreif, manchmal richtig grasig, wobei dann
seine Säure recht unangenehm ausfällt.
Quelle: http://weinlexikon.winzerhof-zwick.at
Wein Tags: Weinlexikon
Verwandte Artikel:
Letzte Änderung des Artikels: 2007-10-26 01:52
Verfasser des Artikels: Christoph Tischler
Revision: 1.0
Kommentieren von diesen Artikel nicht möglich