Der Welschriesling (nicht mit dem Riesling verwandt) liefert
frisch-fruchtige, vorwiegend in ihrer Jugend zu genießende Weine. Er
kann aber auch Prädikatsweine hervorbringen, deren Blume und Rasse
lange anhält. Er ist ein problemloser Weißwein mit einer großen
Qualitätsspanne. Stark vom Jahrgang, Standort und Lagerung abhängig,
kann er entweder ein guter, frischer Tafelwein oder aber ein
vorzüglicher Qualitätswein sein. Aus schlechten Jahrgängen und Lagen
ist er hingegen dünn, zu hoch in der Säure und als qualitativ
minderwertig einzustufen.
Farbe: zartgrün, im alter gelbgrün
Bukett: frisch, fruchtig und zart feinwürzig
Geschmack:
frisch, mit einer leicht spritzigen Fruchtigkeit und mit einer
süffigen, feinwürzigen, reschen (säurebetonten) Geschmacksnoten. Ein
Welschriesling schmeckt jung und frisch am besten. Ein guter
Welschriesling erinnert infolge seiner ausgesprochenen fruchtigen Art
im Geschmack an einen saftigen Apfel. Ein Welschriesling aus einem
schlechtem Jahrgang und aus einer ungünstigen Lage schmeckt jedoch
meist dünn und ist außerdem hart und hoch in der Säure.
Quelle: http://weinlexikon.winzerhof-zwick.at
Wein Tags: Weinlexikon
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Letzte Änderung des Artikels: 2007-10-26 02:21
Verfasser des Artikels: Christoph Tischler
Revision: 1.0
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