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Optimum Carnuntum 2005 Optimum Carnuntum 2005

"Rosenberg", "Bärnreiser", "Amarok" oder "Cuvée Franz Josef" treffen auf Schiele, Kokoschka, Egger Lienz oder Waldmüller, wenn am 6. November die Weindegustation Optimum Carnuntum im Wiener Leopold Museum auf dem Programm

 Die Optimum Carnuntum 2005 Präsentation versteht sich als jährliches
"Best of", wobei aus 2005 rund 50 Top Rotweine aus dem Weinbaugebiet von den Winzern persönlich präsentiert werden.
Neben renommierten Cuvées gibt es noch eine Vielzahl von Rotweinen von jungen oder weniger bekannten Winzern aus Carnuntum, die zur Österreichischen Spitze aufgeschlossen haben, zu entdecken.

Im Rahmen der "Optimum Carnuntum" Präsentation haben die Gäste die Möglichkeit, alle Räume des Leopold Museums zu besuchen, und alle ausgestellten Exponate zu besichtigen, die von Rudolf und Elisabeth Leopold während über fünf Jahrzehnten zusammengetragen wurden.

Für Interessenten an kunstgeschichtlichen Erläuterungen werden zwischen 16 und 18 Uhr Führungen angeboten.

Die Winzer und Ihre Weine:

Artner Hannes, Höflein Merlot • Amarok • Syrah and ever
Böheim Johann, Arbesthal Stuhlwerker • Blaufränkisch Reserve
Edelmann Anton & Christian, Göttlesbrunn Cuvée Edelmann
Glatzer Walter, Göttlesbrunn Gotinsprun • Zweigelt Dornenvogel • St. Laurent Altenberg
Gottschuly-Graßl Josef & Michaela, Göttlesbrunn Rotundo • Syrah • G3
Graßl Christian – Nepomukhof, Göttlesbrunn Blauburgunder • Cuvée Nepomuk
Grassl Hans & Philipp, Göttlesbrunn Bärnreiser • Neuberg
Markowitsch Gerhard, Göttlesbrunn Pinot Noir Reserve • Rosenberg
Markowitsch Lukas, Göttlesbrunn Cabernet Sauvignon Rosenberg • Cuvée Lukas • Zweigelt Haidacker
Muhr - Van der Niepoort Dorli, Prellenkirchen Spitzerberg
Nadler Robert, Arbesthal Gabler • Episode
Netzl Franz & Christine, Göttlesbrunn Syrah • Anna-Christina • Privat
Netzl Hans & Martin, Göttlesbrunn Oida Schwoaza • St.Laurent Reserve • Pinot Noir
Oppelmayer Franz, Göttlesbrunn Matador • Mythos Merlot • Cabernet Sauvignon
Ott Stefan, Arbesthal Pas de deux • Merlot Reserve • Notturno
Payr Robert, Höflein Cuvée Matthäus • Granat Carnuntum • Bühlweingärten
Pimpel Gerhard, Göttlesbrunn Optime • Zweigelt-Selektion
Pitnauer Hans, Göttlesbrunn Pegasos • Quo Vadis • Franz Josef
Schenzel Wilhelm & Barbara, Bruck/Leihta Don Carlos • Merlot • Syrah
Taferner Franz, Göttlesbrunn Monument • Excalibur • Tribun
Trapl Johannes, Stixneusiedl Tilhofen • Spitzerberg


Info: http://www.genuss-magazin.eu
2008-04-16 15:01

12. Göttlesbrunner Leopoldigang 12. Göttlesbrunner Leopoldigang

am Samstag, den 17. November und

Sonntag, den 18. November 2007

von 14 bis 20 Uhr

Wir 22 Winzer freuen uns auf Ihren Besuch in unseren Betrieben und erwarten Sie zur Präsentation des aktuellen Sortiments in stimmungsvollem Ambiente.

Einmaliger Spesenbeitrag

€ 20,-/Person für beide Tage

Info & Zimmernachweis:

www.carnuntum.com &

www.goetttlesbrunn-arbesthal.com

Gemeinde Göttlesbrunn:

02162 / 8276,

gemeinde@goettlesbrunn-arbesthal.com

Info & Start:

Gasthaus "DER jungWIRT", Göttlesbrunn, Landstraße 36 (02162/8943)

Sonntag um 20.30 Uhr Schlussverlosung im Gasthaus "DER jungWIRT"

Ortsvinotheken

Weinshop "DER jungWIRT"

Vinarium Göttlesbrunn, Restaurant Bittermann

Greißler's Weinecke - Fam. Hirmann

Taximöglichkeit:

Fa. Buchinger, 02162 / 67 800

Fa. Horvath, 0676 / 318 70 55

Gratis Shuttlebus:

Bruck/Leitha - Göttlesbrunn - Fischamend

 
Abfahrt nach Göttlesbrunn

 

 

 

 

 

13.45 Uhr ab Bruck/L., Bahnhof

13.50 Uhr ab Bruck/L., Hauptplatz

14.25 Uhr ab Flughafen Wien-Schwechat

14.35 Uhr ab Fischamend, Bahnhof

 
Abfahrt GH Jungwirt von Göttlesbrunn

18.20 Uhr ab Göttlesbrunn nach Bruck/L.

19.00 Uhr ab Göttlesbrunn nach Fischamend, Flughafen Wien-Schwechat

20.00 Uhr ab Göttlesbrunn nach Bruck/L.

 


Info: http://www.netzl.com
2007-11-06 18:18

Terroir ist die neue Weinvokabel  Terroir ist die neue Weinvokabel

 Die Weinbauern haben ein neues Lieblingswort: "Terroir". Das bedeutet auf französisch "Boden" und den soll man, wenn es nach den Winzern geht, im Wein schmecken. Egal ob der edle Tropfen dann nach Moselschieferboden, tonhaltigen Böden oder Steilhängen mundet.

Sechs Orgelpfeifen ragen in den Weinkeller herab. Bläst der Wind durch das Tal, durchzieht ein leiser Klang dendunklen, feuchten Keller mit Edelstahltanks, in denen einige der besten Moselrieslinge lagern. Reinhard Löwenstein will mehr als einfach nur Wein machen, er will Rieslinge komponieren, die das Typische des "Terroirs" erkennen lassen. Kaum ein anderer Begriff hat in den vergangenen Jahren so hitzige Diskussionen in der Weinwelt ausgelöst und so viele Interpretationen erfahren. Jetzt kommen "Terroir-Weine" auch in die Supermarktregale.

Darüber, was Terroir bedeutet, ist sich die Winzergemeinde selbst nicht ganz einig. Die Übersetzung des französischen Begriffs mit "Boden" oder "Gegend" greift zweifellos zu kurz. "Zu Terroir gehört auch der Niederschlag, die Rebsorte, das Mikroklima des Standorts, aber auch die Kunst des Winzers", erklärt einer der deutschen "Terroiristen": Reinhard Löwenstein vom Weingut Heymann-Löwenstein in Winningen an der Untermosel. „Den Boden schmecken“ müssen Weintrinker nach Ansicht des Winzers, der in seinen Rieslingen die leisen und komplexen Aromen des Moselschiefers herausarbeitet. "Ein guter Wein schreit nicht", sagt der Agraringenieur.

Was unterschiedliches Terroir im Alltag der Winzer heißt, wird an der Mosel besonders gut deutlich. Während die Kollegen in anderen Anbaugebieten zum Ende der Lese mit fast allem außer Regen leben können, stelle Niederschlag für die Weinmacher an den Steilhängen kaum ein Problem da, erklärt Löwenstein. Die Schieferböden ließen das Wasser schneller ablaufen als tonhaltige Böden, wie es sie beispielsweise in Rheinhessen gebe. Diese speicherten viel mehr Wasser, was sich letztlich auch bei den Weinen bemerkbar mache.

Trauben schmecken nach Birne

Wissenschaftlichen Sachverstand bringt das Projekt "Terroir Hessen" der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau in die Diskussion. Für Prof. Otmar Löhnertz ist Terroir der Standort des Weinbergs und das, was der Mensch daraus macht. "Wenn im Wein Aromen wie Birne oder Aprikose zu entdecken sind, müssen sie schon vorher in der Traube gewesen sein", erläutert der Fachmann für Bodenkunde und Pflanzenernährung. Er nimmt an, dass Terroir-Weine noch eine große Zukunft haben – stünden sie doch für einen unverwechselbaren Weinstil. Der Öchslegrad als Qualitätsmerkmal sei heute kaum noch zur Orientierung geeignet, da in den vergangenen Jahren ständig reife Ernten zu beobachten gewesen seien.

Unwort des Jahres

Auf Terroir setzt auch Karlheinz Wehrheim vom Weingut Dr. Wehrheim in Birkweiler am Pfälzer Wald. "Ich versuche den eigentlichen Typ des Bodens unverfälscht weiterzugeben und nicht zu beeinflussen", erklärt der Winzer seine Philosophie, nach der im Keller so wenig wie möglich an den Weinen verändert wird.
Kritisch sieht Florian Weingart aus Spay am Mittelrhein die Entwicklung. Der junge Winzer fordert, traditionelle Begriffe wie Öchsle nicht zu unterschätzen. Terroir wird von ihm als "Unwort des Jahres" bezeichnet. "Terroir ist eine Marketingkampagne auf Kosten der Gerechtigkeit." Der Begriff, der auch als Gegenentwurf zu Globalisierung und Industrialisierung der Weinwirtschaft verstanden werden solle, werde allzu oft missbraucht. Trotz aller Diskussionen aber gibt es Übereinstimmung in einem zentralen Punkt: "Letztlich sind wir uns doch alle einig: Es geht um den Genuss!"

 


Info: http://www.welt.de/
2007-11-06 18:14

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